Unsere neueste Publikation Georg Stauth: „B E S der rennende Gott“
Broschüre ISBN 978-3-9816009-5-7
Unsere neueste Veröffentlichung widmet sich den beeindruckenden Momenten in dem Spiel und Leben des ägyptischen Liverpool Spielers Mohamed S a l a h. Es handelt sich um eine Anspielung an den alt-ägyptischen Haus- und Dorf-Heiligen B E S. Das alles im Spiegel einer Ägypten-infizierten Mainzer ZDF-Truppe, die auch noch beeindruckt bleibt von einem längst abgetretenen Trainer.
Michael Haussmann: Als ich das Brancusi-Atelier rettete - Comment j´aí sauvé l´atelíer de Brancusi
Broschüre ISBN 978-3-9816009-2-6
1960 ist Paris Sehnsuchtsort für viele junge Künstler. So machte sich auch der Kunststudent am Frankfurter Städel, Michael Haussmann, dorthin auf und fand Unterkunft bei einem deutschen Bildhauer in der legendären Impasse Ronsin, zwischen den Ateliers von Jean Tinguely und Constantin Brancusi. – Eine autobiografische Erzählung.
En 1960, pour beaucoup de jeunes artistes, Paris est un lieu de nostalgie. Michael Haussmann, alors étudiant à l’Académie des Beaux-Arts de Francfort, trouve un logement dans un atelier situé dans la légendaire Impasse Ronsin, entre l’atelier de Jean Tinguely et celui de Constantin Brancusi. – Récit autobigraphique de cette période parisienne.
Drei Novellen, Protagonisten aus der Vor- und Nach- 68er Zeit und die auratische Wirkung des Mittelmeers!
- Ein als Terrorist gesuchter Frankfurter landet als Künsler in einem Dorf der Adrialandschaft, den Marken. - Zwei Soziologiestudentinnen aus Frankfurt kehren nach einer Mittelmeerreise nach Dalmatien in die Stadt zurück, die sie lieben, das mit neuer Skyline aufsteigende Frankfurt. - Ein in den Gewässern der Ägyptologie fischender Soziologe findet über den Krimi seiner Gefangennahme als Geisel zum „Geist“ der Zeit.
Literarische Reisen auf den Routen des mediteranen Eros, vorbei an den großen Entwürfen von Kunst, Wissenschaft und Politik.
Erzählungen / Kurzgeschichten Broschüre ISBN 978-3-981600902
Die Helden Stroughtons begegnen einem dementen Paar aus einem Künstler-Zirkel in St. Ives, Cornwall, einem literarischen Lesezirkel in einer deutschen Universitätsstadt, Adorno in Frankfurt und in einer Novella von Cervantes, den Augen einer Araberin im Rückspiegel, sie nehmen an der Beerdigung eines Freundes teil und finden den eigenen Bugatti-Mantel nicht, beobachten unter den grauen Mäusen im Frankfurter Westend-Penny einen Obdachlosen, überschreiten die Grenze zur Schweiz, und werden von Marmottenträumen in Piemonter Bergen verfolgt... Stroughton pflegt die kleine Form, die Psychologie des Augenblicks, der Begegnung und vergisst die listigen Dinge nicht, und auch nicht die schönen, an denen er fast immer leidet.
M. E. Stroughton: Alexandria oder so grün wie Fava am Nil
Erzählungen Broschüre ISBN 978-3-9815354-4-0
Reisen, soviel Fremdes erfahren wie möglich, von Oxford über die Provence und Marseille nach Alexandria? Man kann dabei vieles verlieren, sogar sich selbst! Santwaller, der Held dieser Erzählung, war im ersten Moment der Begegnung mit Nadia in Alexandria beunruhigt, die mit einem modernen Islam-Verehrer verheiratete Ägypterin interessierte sich für ihn, den Neuankömmling. Dann brauchte es für eine Beziehung kein wirkliches Verstehen mehr, nur ein paar verfängliche Fragen und irritierende Blicke. Die emotionale Realität, die Erfahrung mit Nadia, dieser verheirateten, emanzipierten alexandrinischen Frau kann er aber nicht wirklich bewältigen. Er flieht zurück nach Europa. Am Ende trifft er nach langer Zeit wieder durch Zufall auf Yasin, den Ehemann Nadias, im Kairo des Umbruchs der Gegenwart.
"Faqus, Metropole des Deltas. Neben mir geht ein Mann. Dass er da ist, hält die Blicke von mir fern und die Worte, die lästigen gesagten und die gerufenen, der Ton sagt mir, es ist gut, dass ich sie nicht verstehe. Lauf, sagt er. Das Auto fährt schon, ein Pick-up, ein Taxi. Er wartet, bis meine Hand die Stange greift und ein Fuß auf der Stoß stange ist, dann läuft er selbst los. Der Spuk ist vorbei. Nur noch Straße, geradeaus, und Wind, warmer Wind und Dunkelheit. Irgendwo brennt ein Feuer in den Feldern, das sind Beduinen. Und ich weiß nicht, ich, in Berlin, vor einem Computer, frage mich, ob es das Fremde ist, was so zeitlos leise Sternenstaub niederregnen lässt auf diesen anderen Abend."
Almost Home: Die Nachrichten von Kerstin Parlow kommen aus Ramsesstadt (Grabungsort im Nil-Delta), aus Berlin-Neukölln und Kairo. Ob an der Grabungsstätte, im Zimmer oder im Treiben der Metropole, ob auf der Landstraße am Nil entlang oder im Flugzeug, Kerstin Parlow liefert angreifende Texte von da, wo sie ist und wo sie gerade nicht sein kann. Ihre Prosagedichte nehmen uns mit in die Dinge, so auch die den Texten beigefügten Fotographien. Bild und Wort treten als am Ort ausgegrabene Bruchsteine in die Welt des Betrachters, ein bewegendes Buch.
Übersetzt von Hatem Lahmar und Georg Stauth, mit einem Nachwort von Georg Stauth
Broschüre ISBN 978-3-9816009-4-0
AHMED FOUAD NEGM "DIE AUGEN DES WORTES"
Das Panorama der Welt ist die Wunderkiste meiner Zeit Dem Erscheinen nach aus Amerika Dem inneren Ruf nach aus Ägypten Wenn du verstehst, was ich meine Ich schenke Dir die Hälfte meines Palastes Und schreibe Dir mein Testament … auf Taubenfedern auf Schau mal rein, Du SALAMLAM Schau’s Dir an, wie wunderbar!
Ahmed Fouad Negm(1929 – 2013) stammt aus einem Dorf in Sharqiyya, der vielbesagten, zum Sinai hin sich streckenden Ostprovinz im Nildelta. Er war ein Produkt des Schreis nach Befreiung von kolonialer Unterdrückung, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Welt umdrehte. Er war früh als der verfolgte Protestsänger bekannt, der feine, Ägypten umfassende Lyriker aber ist noch zu entdecken; allmählich nur kann man daran denken, dass Negm einen festen Platz in der arabischen Literatur gefunden hat. Im Unterschied zu einzelnen Bemühungen, ihn durch Übersetzungen in England, Amerika und Frankreich bekannt zu machen, waren es in Deutschland vor allem Ägypter und die Wenigen aus anderen arabischen Ländern, die seinen Gedichten und Gesängen neben der `Ud des Scheich Imam lauschten. Die Zeiten haben sich geändert, aus allen arabischen Ländern streben Geächtete und Unterdrückte nach Deutschland. Mit der Stimme seiner Gedichte, mit Negms aus den Worten tretenden Lebenszeichen und Bildwelten sollte es möglich sein, sie auch im Deutschen zu verstehen und aufzunehmen. Gibt es Gründe dafür, warum sie, die zu uns kommen, warum wir hier als Deutsche diese blumenreiche weltliche Stimme aus Ägypten, die zugleich fromm und kritisch und in einer vitalen Sprache daherkommt, ignorieren sollten?Georg Stauth, der Islamwissenschaftler, Herausgeber und Mitübersetzer, gibt mit einem Nachwort darauf Antwort.
Abduh Gubeir: SABIL AL-Schachs oder der Brunnen des Weisen
Erzählungen/Kurzgeschichten Hardcover ISBN 978-3-981535471
Sabil heißt Brunnen und hat in Kairo meist vielgestaltige Werke, kunstreiche Gebäude gar, und verbunden mit Kuttab, den kleinen Koran-Schulen, sind es religiöse Stiftungen aus der Mameluken-Zeit. Im Koran steht das Wort Sabil Allah, Gottesweg, Weg zu Gott. Bei den alten Arabern ist - ob sakral oder profan, sei dahin gestellt - die Quelle in der Wüste gemeint, und so auch der beschwerliche Weg dahin. Also kann Sabil auch einfach nur Weg bedeuten. Aber al-Schachs meint nicht Irgendjemand, oder gar Niemand, es meint eine konkrete „Person“ mit all ihren Charakterzügen. Wer oder was in diesem Verwirrspiel wirklich gemeint sein könnte, eine Adresse, ein Agent, ein Heiliger gar, darüber gibt der Text nie genaue Auskunft. Dem allen finden wir im Deutschen den Titel „Der Brunnen des Weisen“ angemessen. Ist es doch so: Ein Kairoer erfährt auf seinen Irrfahrten durch Kairo vielfältige Wandlungen, bleibt ein armer Tropf und wird doch wie zu einem Weisen.
Der Vantage Point World-Verlag wurde im Februar 2012 gegründet. Unser Interesse gilt den aktuellen und den historischen Formen des Zugangs zur Welt: Reisen, Kunst und Kultur. „Common Ground“ - das von Gemeinsamkeiten und Differenz geprägte Terrain, das als ästhetische, als individuelle und als politische Bewusstseinserwei-terung erfahren wird: weltoffen und grenzüberschreitend..
für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte